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Fühlen Sie sich eingeengt durch die Zwänge der Zivilisation,
die Normen und den gesellschaftlichen Werten?


Sie kennen das befreiende Gefühl der Nackheit
in Verbundenheit mit der Natur?
Sie möchten es kennenlernen, erleben und genießen?
Kalokeri Villas bietet diese Möglichkeit,
zwingt aber nicht dazu!


Die Freude am Erlebnis inmitten der Natur nackt zu sein,
ohne das Nacktsein als Ausdruck der Sexualität zu sehen.



Aussicht in die Weite
Dem Selbstverständnis der Anhänger einer nackten Lebensweise ist FKK- bzw. Naturismus, gemäß der Internationalen Naturisten Förderation, seit dem Weltkongress von 1974 in Cap d'Adge, folgendermaßen definiert:
„Diese Lebensweise kommt zum Ausdruck in der Nacktheit, verbunden mit Selbstachtung, sowie Respektierung der Andersdenkenden und der Umwelt. Nacktheit ist ein essentielles Kennzeichen des Naturismus, der die Naturelemente Sonne, Luft und Wasser völlig auswertet. Der Naturismus stellt das physische und psychische Gleichgewicht wieder her, indem er Erholung in einer natürlichen Umgebung bringt, durch Bewegung und Respekt für die Grundprinzipien von Gesundheits- und Ernährungslehre. Völlige Nacktheit ist der geeignetste ‚Anzug', um eine Rückkehr zur Natur zu verwirklichen und ist mit Sicherheit der sichtbarste Aspekt des Naturismus, auch wenn sie nicht der einzige ist. Sie hat eine ausgleichende Wirkung auf Menschen, indem sie sie von Spannungen befreit, die durch Tabus und Provokationen der heutigen Gesellschaft verursacht sind, und den Weg zu einer einfacheren, gesunderen menschlicheren Lebensweise zeigt."



Was ist FKK? - eine Einführung
Die Freikörperkultur (FKK) ist eine Ideologie, eine Lebensform zur Pflege des Körpers und der Seele in Harmonie mit der Natur. Die wahren Anhänger der Freikörperkultur unterscheiden sich von den schlichten Nackten. Die Freikörperkultur ist verbunden mit Selbstachtung, der Respektierung Andersdenkender und der Umwelt. Sie hat eine ausgleichende Wirkung auf den Menschen, indem sie ihn von den Spannungen befreit, die durch Tabus verursacht sind, und zeigt Wege zu einer einfachen, gesunden und menschlichen Lebensweise. FKK hat überhaupt nichts zu tun mit Sexclubs und ähnlichen Einrichtungen, die den Begriff FKK gerne und fälschlicherweise mißbrauchen. Im Gegenteil. Unter FKKlern, auch Naturisten genannt, herrscht ein breiter Konsens gegen öffentliche Sexualität. Schöne Körper sehen natürlich auch Naturisten mit Freude, aber sexuelle Begehrlichkeit erwächst auch hier aus guten menschlichen Beziehungen. Die Achtung vor dem anderen Geschlecht ist eine Selbstverständlichkeit, der Anblick textilfreier Zeitgenossen etwas ganz Alltägliches.
Naturisten haben ein positives Verhältnis zum Körper, akzeptieren sich selbst und andere wie sie sind. Es ist nicht wichtig schön gewachsen oder jung oder gestylt zu sein. Die Freikörperkultur legt Wert auf andere Dinge. Es wird vorausgesetzt gewaschen und körperlich gepflegt zu sein. Das Nacktsein findet nur an nicht einsehbaren einsamen Orten oder in Gemeinschaft statt. Kein FKKler würde nackt durch die Straßen laufen. In FKK-Clubs, -Camps und an -Stränden darf man sich ausziehen, muß aber nicht. Wenn man also aus bestimmten gründen Kleidung tragen möchte, wird es niemand übel nehmen. Wenn es kühl wird, zieht sich sowieso jeder etwas an. Aber Achtung, da die Freikörperkultur eine Lebenseinstellung ist, werden Spanner und Exhibitionisten schnell erkannt und des Ortes verwiesen. Alle anderen, die sich vielleicht zu Beginn nur nicht trauen sich nackt zu zeigen, denen gönnt man die notwendige Zeit und irgendwann fallen die Hüllen von selbst, da man sich angezogen unwohl fühlt in der Gemeinschaft der Nacktheit.
Naturisten sind ganz einfach darauf aus, die positiven Einflüsse der Natur auf sich wirken zu lassen. Nacktheit heißt hier, sich frei und wohl zu fühlen, frei von jeglichen Zwängen, die Sonne auf der Haut zu spüren, den zarten Hauch eines lauen Lüftchens über den Körper gleiten zu lassen, mit dem Wasser und seiner angenehmen Kraft zu spielen. Fkkler sind überzeugt, dass es jeder einmal ausprobiert haben muß, um nur annähernd nachvollziehen zu können, wie stark das Gefühl der Freiheit und des Wohlbefindens ist. Das ist es wohl, was die Naturisten anders sein läßt. Frei von Normen und Statussymbolen geben sich FKKler ungezwungen. Sie selbst sehen sich tolerant, sportbegeistert, gesundheitsbewußt, umweltorientiert, unkompliziert und körperbewußt. Und es scheint zu stimmen. Selbst an gefüllten FKK-Stränden herrscht angenehme Ruhe und Gelassenheit sowie Ordnung und Sauberkeit. Kein lautes störendes Gezeter, kein liegengebliebener leerer Getränkekarton am Abend. Dafür Aufgeschlossenheit, Fröhlichkeit und freundlich lächelnde Gesichter.
Echte Naturisten sind kinder- und familienfreundlich. Sie tragen Verantwortung zum Schutz von Pflanzen und Tieren, sind tolerant, hilfbereit und achten das Eigentum des Anderen. Die FKKler sind ungezwungen, offen und kontaktfreudig, respektieren den Einsamkeitswillen anderer selbst in der Masse. Manche Menschen würden gern einmal einen FKK-Urlaub verbringen, trauen sich aber nicht, weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Neben den bereits erwähnten positiven und gegebenenfalls vorhandene Vorurteile abbauende Fakten sei eine häufig anzutreffende Unsicherheit aus dem Weg geräumt. Unter FKKlern herrschte ein freundliche, aber nicht erotische Atmosphäre. Viele Männer fürchten die Peinlichkeit, vom Anblick nackter Frauen sexuell erregt zu werden. Das passiert nicht. Derartiges läßt das Feeling unter FKKlern nicht aufkommen.
Naturisten haben nichts zu verbergen, begegnen sich vollkommen natürlich, nehmen auf Jugendliche in der Pupertät genauso selbstverständlich Rücksicht wie auf andere natürliche Gegebenheiten. Meist sind es Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder, die den ersten FKK-Tag begleiten. Und so wächst die Anhängerschaft schnell. Und über jene, die die Ideologie der Freikörperkultur nicht verstehen oder tragen wollen und dem Areal fern bleiben, freut sich jeder FKKler. Niemand versucht zu argumentieren, zu überzeugen oder erklären. Jeder soll seine Freizeit und den Urlaub so verbringen wie es ihm am angenehmsten ist. Toleranz pur.
Und die, die sich der FKK-Gemeinde anschließen wollen, weil sie sich wohl fühlen, die werden herzlich mit dem üblichen "Du" aufgenommen, so, als wären sie schon immer dabei gewesen.



mit freundlicher Genehmigung der Autorin des Textes: Erika Winterfeld